Belebend, prachtvolle Natur

Das Vigiljoch verführt: Üppig, blühend und duftend. Hier oben am Meraner Bergrücken wartet die ganze Schönheit der Natur und ihre grenzenlose Vielfalt: Alpenrosen-Teppiche blühen im Frühjahr, Berganemonen, Fingerhut und Primeln zieren die bunten Almwiesen im Sommer. Vom Sessellift aus ist der blau leuchtende Enzian wunderbar zu sehen, unterhalb des St. Vigilius Kirchlein blühen wilde Orchideen und das Biotop der Schwarzen Lacke besticht durch seltene Sumpf- und Moorpflanzen. Die Luft am Vigiljoch ist würzig und belebend, voll vom Duft der vielen Lärchen, die das Erholungsgebiet so einzigartig machen.

Der Hausberg von Lana verbirgt aber einen weiteren Schatz: In felsiger Tiefe entspringt kristallklares, leicht radioaktives Wasser. Zu Beginn der Quellfassung wurden damit hauptsächlich die Bauern-, Ferien- und Gasthäuser am Vigiljoch versorgt. Erstmals in den 1960er Jahren bestätigten zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen seine hohe mineralische Qualität. In kilometerlangen Leitungen begann man das Wasser nach Meran zu transportieren, wo es bis heute noch von einem zur Brauerei Forst gehörenden Unternehmen als Meraner Mineralwasser abgefüllt und verkauft wird. Aufgrund seiner beruhigenden und auch schmerzlindernden Wirkung wird das radonhaltige Vigiljocher Wasser seit 1972 für Kuranwendungen genützt. Bäder und Inhalationen wurden früher vom Meraner Kurzentrum, heute von der neuen Therme Meran angeboten.

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