Beständige Geschichte

Das Vigiljoch hat Geheimnisse: Relikte aus sagenumwobener Vorzeit, steinzeitliche Funde, Spuren unerforschter Riten. Schalensteine aus der Bronzezeit säumen die uralten Wege. Bis in die heutigen Tage beschäftigt die Bedeutung der geheimnisvollen Vertiefungen im Stein die Phantasie. Das Vigiljoch ist ein Ort mit besonderen Kräften - vieles deutet darauf hin, dass die 1278 erstmals erwähnte Vigiljocher Kirche über einem vorgeschichtlichen Hügelheiligtum errichtet ist. Dem Heiligen Vigilius geweiht, galt sie zu früheren Zeiten als Wetterkirche, welche die Menschen vor Unwettern beschützen sollte.

Die Mauern des Langhauses stammen aus frühromanischer Zeit, später kamen der heute noch gut erhaltene Chor mit einem schönen Rippengewölbe sowie der Glockenturm hinzu. Größte Aufmerksamkeit und Bewunderung ziehen die einzigartigen, gut erhaltenen Fresken aus dem 14. Jahrhundert auf sich. Die Zwölf Apostel sowie die Kreuzigungsgruppe gehören wohl zweifelsohne zum Höhepunkt damaligen Kunstschaffens. Im Mittelalter zogen die Bistümer Chur und Trient auf dem Vigiljoch ihre Grenze. Der Bischofskofel liegt noch heute unmittelbar unterhalb des Vigiljocher Kirchleins.

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